Was man bei Austernpilzen beachten sollte

Austernpilze sind in Europa und auch in Deutschland beheimatete Pilze. Am häufigsten trifft man sie in abgestorbenen Bäumen an – in luftiger Höhe. Austernpilze wachsen auch auf Baumstümpfen. Sie sprießen in Büscheln und eng aneinander liegend in Trauben. Wie jeden Pilz muss man den Austernpilz putzen, ehe man ihn zubereitet. Übrigens kann man den Austernpilz auch einfrieren, wenn man zu viele davon hat, die man nicht auf einmal verarbeiten kann.

Austernpilz putzen – darauf sollten Sie achten

Austernpilz BesonderheitenDen Schmutz können Sie einfach mit einem Pinsel wegputzen. Verwenden Sie einen trockenen Pinsel. Der Austernpilz ist zwar eigentlich ein Waldpilz, doch da er heute industriell auf Stroh gezogen wird, ist er beim Kauf meist sauber. Nur in Ausnahmefällen bei hartnäckigem Schmutz sollten Sie den Pinsel nass machen. Austernpilze sollten Sie nicht übergründlich waschen, sondern eher mit Küchenpapier sanft abreiben. Dann bleibt nämlich der gute Geschmack voll erhalten. Die dicken, festen, unteren Stielteile schmecken zäh. Deshalb schneiden Sie sie am besten ab und entsorgen sie.

Kann man den Austernpilz einfrieren? Wie lange bleibt er frisch?

Für zwei bis drei Tage braucht man den Austernpilz nicht einfrieren. In ein Geschirrhandtuch aus Baumwolle eingeschlagen, halten Austernpilze zwei bis drei Tage im Kühlschrank. Wenn Sie den Austernpilz doch einfrieren wollen, gehen Sie wie folgt vor:

  • roh einfrieren
  • putzen
  • klein schneiden
  • auf Brettchen ins Gefrierfach oder Truhe
  • wenn gefrostet, in Gefrierbeutel tun und im Eis aufbewahren

Sie können Austernpilze ruhig roh einfrieren. Putzen Sie sie wie oben beschrieben und schneiden Sie sie in Würfel oder Streifen. Legen Sie sie zunächst auf ein Brettchen und frieren Sie sie so ein. Dann kleben die Austernpilze nicht zusammen. Sind sie durchgefrostet, dann geben Sie sie in einen Gefrierbeutel und bewahren sie wie üblich im Gefrierfach oder der Gefriertruhe auf.

Noch ein paar Tipps

Gefrorene und aufgetaute Austernpilze verlieren das „Knackige“. Daher eignen sie sich statt für Salate eher für Soßen, Gemüsegerichte, Eintöpfe oder als Pizzabelag.