Allgemeines zum Austernpilz

Der Austerpilz (Wissenschaftlicher Name: Pleurotus ostratus), auch Austernseitling genannt, ist neben dem Champignon und dem Shitake Pilz einer der beliebtesten Speisepilze. Er gehört zur Klasse der Ständerpilze (Basidiomycota). Wegen seiner Optik wird der Austernseitling oft auch als Muschelpilz bezeichnet. Da er geschmacklich Kalbsfleisch ähnelt, findet sich auch die Bezeichnung Kalbfleischpilz. Der Austernseitling verdankt seinen Beinamen “Seitling” der Tatsache, dass er in der Natur seitlich aus Bäumen wächst.

Wichtige Inhaltsstoffe

Sammelt man den Austernseitling im Wald selbst, ist er im Kühlschrank bis zu sieben Tage haltbar. Abgepackte Austernpilze aus dem Supermarkt halten sich teilweise länger. Als Speisepilz ist der Austernseitling besonders beliebt. Er beinhaltet nur wenig Fett und hat einen eigenen, durchaus kräftigen Geschmack. Dass der Austernseitling lebenswichtige Aminosäuren beinhaltet und dass er, im Gegensatz zu anderen Pilzen, sehr leicht verdaulich ist, macht ihn besonders hochwertig.

Er enthält verschiedene Vitamin-B-Komplexe (B1, B2, B5, B6, B7, B9) sowie Vitamin C, das Beta-Glukan (Polysaccharid) Pleuran sowie Lovastatin.

Der Austerpilz unterstützt:

  • die Bildung der natürlichen Bakterienflora im Darmtrakt
  • durch Lovastin einen gesunden Cholesterinstoffwechsel
  • Sehnen und Bänder mit Nährstoffen

Vorkommen und Optik

AusternpilzeMittlerweile wird der Austernseitling vorwiegend in Gewächshäusern gezüchtet. Im Herbst und Winter wächst er bei Temperaturen unter 11 Grad aber auch in heimischen Wäldern und kann dort gesammelt werden. Er wächst in dichten Kolonien und ist weltweit verbreitet. Der Hut des Austernpilzes hat in der Regel einen Durchmesser von bis zu 10 cm, kann in Einzelfällen aber durchaus 35 cm erreichen. Es sind verschiedenste Hutfarben, von Weiß über Braun bis Gelb oder Blau, möglich. Der ein bis vier Zentimeter lange und bis zu drei Zentimeter dicke Stiel ist in der Regel weiß. Der Austernseitling hat zunächst weiße Lamellen, die sich später gelblich verfärben.

Zubereitung

Austernpilze zuzubereiten ist ein Leichtes. Die Pilze müssen – egal ob aus dem Wald oder aus dem Supermarkt – nicht gewaschen, sondern nur geputzt und grob von Schmutz befreit werden. Lediglich der Stiel des Austernseitling wird abgeschnitten. Der Austernpilz ist bereits nach wenigen Minuten gar und eignet sich besonders für die Zubereitung von Soßen oder Pfannengerichten. Roh sollte er nicht verzehrt werden.

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